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Tipp Der Redaktion

Google nennt Kartellgebühren der Europäischen Union als "unbegründet"

Google hat schließlich auf kartellrechtliche Anklagen der Europäischen Kommission bezüglich der Darstellung von Suchergebnissen reagiert, und seine streitbare Antwort wirft möglicherweise einen langen Rechtsstreit zwischen Das Unternehmen und die Aufsichtsbehörde.

Im Frühjahr forderte die EU Google auf, den Wettbewerb zu ersticken und die Verbraucher dadurch zu schädigen, dass es seine Vergleichshopping-Dienste gegenüber seinen Konkurrenten bevorzugt. Google sieht sich in diesem Fall mit Geldstrafen in Höhe von mehreren Milliarden Euro konfrontiert.

Aber Google hat am Donnerstag die Behauptungen zurückgewiesen und die Bedenken der Kommission als "unbegründet" bezeichnet. Das Unternehmen sagte, seine Dienste würden die Auswahl für europäische Verbraucher tatsächlich erhöhen.

Google sagte, die EU habe ihre Gebühren nicht angemessen begründet, noch habe sie einen rechtlichen Rahmen geschaffen, der ihre Ansprüche mit den vorgeschlagenen Abhilfemaßnahmen verbinden würde.

Insbesondere "Die Gebühren der EU berücksichtigen nicht den weiteren Anstieg von Shopping-Diensten wie Amazon und eBay", sagte Kent Walker, Senior Vice President und General Counsel bei Google in einem Blog-Eintrag.

Googles Antwort könnte ein Zeichen von Jahren sein Die Europäische Kommission wird die Antwort von Google sorgfältig prüfen, bevor sie eine Entscheidung über das weitere Vorgehen trifft, sagte der Sprecher Ricardo Cardoso.

Die Kommission hat vorgeschlagen, Google zu zeigen Anzeigen, die von anderen Unternehmen mit eigenen Anzeigen auf der Suchergebnisseite bezogen und eingestuft werden, sagte Google. Google bezeichnete diese Abhilfe als problematisch, da sie die Qualität und Relevanz seiner Ergebnisse beeinträchtigen würde.

Wenn die Kommission Google letztendlich falsch einschätzt, könnten Strafen Bußgelder von bis zu 10 Prozent ihrer jährlichen Einnahmen beinhalten.

Die Kommission hat auch eine separate kartellrechtliche Untersuchung des Android-Betriebssystems von Google eröffnet. Diese Untersuchung dreht sich darum, inwieweit Google seine marktbeherrschende Stellung missbrauchen könnte, indem Hersteller unter anderem gefordert werden, Googles Dienste mit dem Open-Source-System zu bündeln.

Google hat diese Untersuchung in seinem Beitrag am Donnerstag nicht erwähnt.

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